Miteinander – Füreinander

Im Rahmen der Projektwoche der Sekundarschule Hohe Mark aus Bahnhof Reken waren 10 buntgemischte Schülerinnen und Schüler der Klassen 6 - 8 in der zweiten Juliwoche mit der Schulsozialarbeitern Angela Saidi in die Lehrküche des Vereins- und Bildungszentrums gekommen um mit Vertreterinnen unseres Vereins einen Tag zum Thema „Jung lernt von Alt – Alt lernt von Jung“ zu verbringen. Der Projekttag startete für die Schülerinnen und Schüler, die sich mittels des kurzen Filmes „Apfelsinen in Omas Kleiderschrank“ sowie einiger Simulationen aus dem Demenz-Koffer (Brillen die den Grünen oder Graune Star simulieren oder ein Anzug, der eine halbseitige Lähmung nachfühlen lässt). Mit dem Bus sind die Jugendlichen dann nach Groß Reken gefahren, wo sie von Gertrud Hölker, Edith Binner, Regina Heermann, Dorothee Illerhues und Antje Jacobs schon freudig empfangen wurden. Nach einer Vorstellungsrunde, wurde über Themen wie „Erfahrungen der Jugendlichen mit (Ur-)Großeltern“ und „Kochen früher und heute“ geplaudert. Zur Veranschaulichung der technischen Errungenschaften im Haushalt seit der Zeit, als die Großeltern und Urgroßeltern noch klein waren, haben sich alle gemeinsam ein paar geliehene Anschauungsexemplare aus dem Heimatmuseum Windmühle angeschaut. Darunter ein Butterschläger, eine Brotschneidemaschine und eine Kartoffelpresse. Anschließend wurden die Schülerinnen und Schüler in unterschiedliche Gruppen eingeteilt, um das gemeinsame Mittagessen zu Kochen. Unter der Leitung von je einem Erwachsenen bereiteten die 2er-Gruppe jeweils Hähnchenschnitzel, eine Pilz- und eine Tomatensoße, Spätzle, Salat mit Dressing sowie als Dessert Quark mit Obstsalat auf ganz herkömmliche Weise – also ohne Fertigprodukten - zu.

Dass es allen schmeckte, verriet die zunächst Stille am Esstisch. Nach den ersten Bissen kamen dann aber schnell wieder Gespräche untereinander auf.

Nach dem Essen nahmen sich die Schülerinnen und Schüler dann Zeit und klärten Fragen, die im Umgang mit dem Tablet bzw. Smartphone bei unseren Mitgliedern aufgekommen sind. Auch Hildegard Kunkel, die extra für die Smartphone-Erklärung noch zur Runde gestoßen ist, war anschließend glücklich alle Fragen anschaulich beantwortet bekommen zu haben.

Es war also rückblickend für alle ein gelungener Projekttag!

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