Ausflug zum „Glockenmuseum" Gescher



Fest gemauert in der Erden, steht die Form, aus Lehm gebrannt …
„Das Lied von der Glocke" Es ist wohl das bekannteste deutsche Gedicht von Friedrich Schiller aus dem Jahre 1799


Am 28.07.2026 machten sich 26 Vereinsmitglieder um 14 Uhr mit PKW‘s auf nach Gescher zum Westfälischen Glockenmuseum.

 

Die nette Gästeführerin schlenderte mit uns durch das Museum hat sehr anschaulich viele Informationen über die Ausstellungsstücke gegeben. Glocken hatten in der Geschichte eine hohe Bedeutung, denn es gab früher kein anderes Kommunikationsmittel.

 

Es gab Erklärungen zu Schellen u. Glocken, die meist aus Bronze bestehen (Metallmischung aus ca. 78 % Kupfer und 22 % Zinn). Diese spezielle Mischung nennt man auch Glockenspeise. Sie sogt dafür, dass die Glocke hart und elastisch ist und einen schönen, langanhaltenden Klang hat.

Während des 1. und 2. Weltkrieges wurden viele Bronzeglocken eingeschmolzen, für die Rüstungsproduktion (Kanonen etc.) zu herzustellen. Als Ersatz goss man damals oft Eisenhartguss-glocken (Stahl), die dumpfer klingen und eine geringe Lebensdauer haben.

 

Im Museum waren viele sehr unterschiedlich verzierte Glocken zu bestaunen, die auch sehr unterschiedliche Klänge hatten.

 

Früher waren die Töne eher ein Zufallsprodukt. Heute bestellt man eine Glocke, die von Ton her genau zu den vorhandenen Glocken passen muss. Ein Glockengießer kann und muss daher genau den Ton berechnen können, damit er anschließend ein genaues Endprodukt erhält. Durch eine Nachbehandlung sind nur noch Nuancen im Ton veränderbar.

 

Die Herstellung ist ein sehr komplexer Vorgang, der hier nicht in der Kürze wieder gegeben werden kann. Wer sich dafür interessiert, ist herzlich eingeladen, das Museum selbst zu besuchen oder sich zu diesem Thema einen Film auf „you tube“ anzusehen.

Nach der Führung haben wir uns den Kaffee und den Kuchen im Brauhaus nebenan gut munden lassen.  

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Sicher unterwegs mit dem E-bike/Pedelec (45 Minuten Theorie, 45 Minuten fahrpraktische Übungen) Iris Röckinghausen und Julia Nöthling von der Verkehrswacht Borken begrüßten am Dienstag, den 08.09.2025, 12 Teilnehmer zum theoretischen Teil. Zunächst machten sie anhand von der diesjährigen leider hohen Unfalltodstatistik deutlich, dass das Tragen von Fahrradhelmen, reflektierenden Kleidungstücken, vorrausschauendes Verhalten und ein absolut verkehrssicheres Fahrrad im Straßenverkehr für einen Radfahrer lebensnotwendig sind. Dann gaben sie Auskunft über Änderungen in der Straßenverkehrsordnung. Das Fahrrad ist, so kann man allgemein formulieren, nicht mehr dem Fußgänger gleichgestellt, sondern aufgrund seiner Schnelligkeit jetzt ein Fahrzeug, also eher dem Auto gleichgestellt. Es fährt auf der Straße, es sei denn es gibt die blauen Fahrradschilder: (Radweg, gemeinsamer Rad-Gehweg oder getrennter Rad-/Gehweg) die die Benutzung des Radweges zwingend vorschreiben. Im Zweifel, bei wenig Platz innerorts, die Fahrbahn benutzen! Innerhalb geschlossener Ortschaften müssen Autofahrer beim Überholen von Radfahrern einen Mindestabstand von 1,5 m halten, außerhalb geschlossener Ortschaften sogar 2 m. Radfahrer sollten aber auf 3-Meter-Wegen, wenn eine Hofeinfahrt oder eine Seitenstraße kommt, Platz machen, damit ein Autofahrer auch überholen kann. In Beispielfilmchen zeigten sie eindrucksvoll auf, dass Radfahrer leicht in den „Toten Winkel“ eines Autofahrers geraten können. Daher ist es wichtig, als Radfahrer selbstbewusst zum Beispiel im Kreisverkehr mittig auf der Fahrbahn zu fahren (und nicht nur ganz am Rand), um von Autofahrern gut wahrgenommen und nicht abgedrängt zu werden. Danach durchfuhren den Teilnehmer mit dem eigenen Pedelec mehrmals einen Übungsparcours, in dem Sie ihr Fahrvermögen und ihre Geschicklichkeit testen konnten. Für jeden Radfahrer ist es sehr wichtig, die eigenen Fähigkeiten beim Fahren und den Bremsweg richtig einschätzen zu können. Wenn man angepasst fährt und somit sein Fahrrad beherrscht, verhindert dies hoffentlich weitere Unfälle.
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