Pflegehilfsmittel u. haushaltsnahe Dienstleistungen

Frau Müzeyyen Isik, Fachwirtin im Gesundheits- und Sozialwesen, Pflegedienstleitung und Pflegefachkraft zeigte in ihrem Infovortrag auf, welche Unterstützungsmöglichkeiten es für pflegebedürftige Menschen und deren Angehörige gibt und wo diese Leistungen beantragt werden können.

Die Infoveranstaltung vom 22.09.2026 „Pflegehilfsmittel/Haushaltsnahe Dienstleistungen“ wurde von 36 Personen besucht.

 

  • Welche Kosten werden von der Krankenkasse übernommen?
    Die Krankenkasse finanziert ärztlich verordnete Behandlungs-pflege (Wundversorgung, Insulin, Kompression sowie Stoma- oder Katheter-Versorgung, Medikamentengabe, etc.)

 

  • Welche Kosten werden von der Pflegekasse übernommen?
    Die Pflegekasse finanziert je nach Pflegegrad z.B. Grundpflege, Betreuung, Pflegesachleistungen, Pflegegeld, Tagespflege und Entlastungsleistungen, technischen Hilfsmittel (Greifzange, Badewannensitz, Duschstuhl, Haltegriffe, Pflegebett, Geländer etc.), Wohnumfeld-Anpassung (bis zu 4.180€ je Maßnahme; z.B. niedriger Duscheinstieg, Rampe etc.)

Im Hilfsmittelverzeichnis des GKV-Spitzenverbandes findet man alle anerkannten Hilfsmittel. Man zahlt aber auch Eigenanteile und wenn etwas anderes gewünscht wird, als das Standartprodukt, muss man die Mehrkosten selbst tragen.

 

Wichtig:

Vor der Beantragung klären, ob das Angebot anerkannt ist, welche Rechnung die Pflegekasse akzeptiert und welches Budget noch verfügbar ist. Antrag stellen, Zusage der Pflegekasse abwarten.

 

Viele Pflegedienste bieten auch haushaltsnahe Dienstleistungen mit an.

Das kann sein: Begleitung zum Einkauf/Arzt, Gesellschaft, Hilfe im Haushalt beim Waschen, Putzen etc. Der Entlastungsbetrag von mtl. 131€ ist dazu allerdings schnell verbraucht.

Ab Pflegegrad 2 kann das Jahresbudget der Verhinderungs- u. Kurzzeitpflege für die Bezahlung bzw. und bei Voraussetzungen bis 40 % ungenutzte Pflegesachleistungen mit eingesetzt werden.  

Weitere Veranstaltungen

von C.Rösing, M.Uhlenbruch • 24. September 2026
Sicher unterwegs mit dem E-bike/Pedelec (45 Minuten Theorie, 45 Minuten fahrpraktische Übungen) Iris Röckinghausen und Julia Nöthling von der Verkehrswacht Borken begrüßten am Dienstag, den 08.09.2025, 12 Teilnehmer zum theoretischen Teil. Zunächst machten sie anhand von der diesjährigen leider hohen Unfalltodstatistik deutlich, dass das Tragen von Fahrradhelmen, reflektierenden Kleidungstücken, vorrausschauendes Verhalten und ein absolut verkehrssicheres Fahrrad im Straßenverkehr für einen Radfahrer lebensnotwendig sind. Dann gaben sie Auskunft über Änderungen in der Straßenverkehrsordnung. Das Fahrrad ist, so kann man allgemein formulieren, nicht mehr dem Fußgänger gleichgestellt, sondern aufgrund seiner Schnelligkeit jetzt ein Fahrzeug, also eher dem Auto gleichgestellt. Es fährt auf der Straße, es sei denn es gibt die blauen Fahrradschilder: (Radweg, gemeinsamer Rad-Gehweg oder getrennter Rad-/Gehweg) die die Benutzung des Radweges zwingend vorschreiben. Im Zweifel, bei wenig Platz innerorts, die Fahrbahn benutzen! Innerhalb geschlossener Ortschaften müssen Autofahrer beim Überholen von Radfahrern einen Mindestabstand von 1,5 m halten, außerhalb geschlossener Ortschaften sogar 2 m. Radfahrer sollten aber auf 3-Meter-Wegen, wenn eine Hofeinfahrt oder eine Seitenstraße kommt, Platz machen, damit ein Autofahrer auch überholen kann. In Beispielfilmchen zeigten sie eindrucksvoll auf, dass Radfahrer leicht in den „Toten Winkel“ eines Autofahrers geraten können. Daher ist es wichtig, als Radfahrer selbstbewusst zum Beispiel im Kreisverkehr mittig auf der Fahrbahn zu fahren (und nicht nur ganz am Rand), um von Autofahrern gut wahrgenommen und nicht abgedrängt zu werden. Danach durchfuhren den Teilnehmer mit dem eigenen Pedelec mehrmals einen Übungsparcours, in dem Sie ihr Fahrvermögen und ihre Geschicklichkeit testen konnten. Für jeden Radfahrer ist es sehr wichtig, die eigenen Fähigkeiten beim Fahren und den Bremsweg richtig einschätzen zu können. Wenn man angepasst fährt und somit sein Fahrrad beherrscht, verhindert dies hoffentlich weitere Unfälle.
von C. Rösing, M.Uhlenbruch • 26. August 2026
Sommerfest 2026 
von C.Rösing, M.Uhlenbruch • 18. August 2026
Ausflug zum „Glockenmuseum" Gescher 
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