Einblicke in das Leben im Nordkamerun

Informationsveranstaltung mit Frau Madina Touré

am 19.10.2026, zu dem Infovortrag sind leider nur 10 Interessierte gekommen.

Dem Ehepaar Touré, die seit ein paar Jahren in Reken leben, ist es eine Herzensangelegenheit, das Leben der Frauen in der Region im Nordkamerun, genauer gesagt, in den Dörfern aus dem die Familie von Madina Tourè stammt, zu unterstützen.

Kamerun ist ein Land in Afrika, dass von der Fläche her 1/3 größer als Deutschland ist. Es gibt nur zwei Jahreszeiten: Die Regenzeit (2-3 Monate im Jahr) und die Trockenzeit (restl. Monate). Die ländliche Bevölkerung muss also zusehen, dass sie in der Regenzeit so viel Nahrung anbaut und erntet, was man für die restl. Jahreszeit zum Leben für die ganze Familie benötigt. Oder es muss Geld verdienen mit Produkten, die man über den eigenen Bedarf hinaus herstellt und dann auf Märkten in der Umgebung verkauft: z. B.: Keramikgefäße, von Hand hergestelltes Erdnussöl. Das Vieh hat nicht viel zu fressen und Wasser fehlt, also kann man nicht viele Tiere halten. 
Alle, die in den großen Städten leben, haben Zugang zu Bildung, Nahrung und Lohn, dementsprechend können sie gut leben.

Wächst man ländlich im Norden von Kamerun auf, sieht es anders aus. Es fehlt am Nötigsten: Nahrung, Wasserversorgung, Kleidung, Schulmaterialien, Möglichkeiten für Einkommen, medizinische Versorgung. Schulunterricht findet nur statt, wenn es nicht regnet und nur für Jungen, denn größere Mädchen müssen Ihrer Mutter beim Kochen und bei der Geschwisterbetreuung, wie beim täglichen Wasser holen, bei dem viele Kilometer mit den Gefäßen auf dem Kopf zu tragen sind, unterstützen. Sie heiraten früh und bekommen auch früh eigene Kinder. Die Medizinische Versorgung ist katastrophal im ländlichen Bereich.

Daher unterstützt der Verein KONAOGA e.V., den das Ehepaar vor zwei Jahren gegründet hat, „step bei step“ bei der Umsetzung folgender Verbesserungen für die Zukunft:

Sauberes Wasser: zentraler Brunnenbau mit Vorratsbehälter (Wasser wird mit Solarenergie hochgepumpt)

 - würde beschwerliche Wege verkürzen 

Bessere Bildung: Schulmaterialien, Unterricht auch für Mädchen

 – würde den Mädchen zukünftig ein eigenes Einkommen bringen.
Erleichterung für die Mütter: Unterstützung mit Arbeitsgeräten z.B. Töpferscheiben, Brennöfen und Farben

 - würde die Menge und das Aussehen von Keramikprodukten verbessern und damit mehr Einkommen bringen.
Ölpressen und Abfüllvorrichtungen, damit die Öle hygienischer und leichter hergestellt werden können.

 –Würde die schwere Arbeit der Mütter erleichtern und die Mädchen müssten nicht in der Schule fehlen.

 

Es werden jetzt schon regelmäßig Kleidung, Schuhe und gespendete medizinische Geräte für Krankenhäuser in der Nähe verschickt.

Wer Sachspenden abgeben möchte, darf sich gern bei Madina Tourè,

Grenzmark 26, 48734 Reken, Tel. 0176 631 89001, melden.

 

Wer die Arbeit mit einer Geldspende unterstützen möchte, wählt für die Überweisung das Konto vom Verein Konaoga e.V.:

 IBAN DE 18 4006 9709 0026 4970 00

Jeder noch so kleine Betrag ist herzlich willkommen

und kann Gutes bewirken. Vielen Dank!


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