Ausflug zum „Puppenmuseum Rhede“

Besuch der Weihnachtsausstellung am 18.12.2025

Für den Ausflug zum Spielzeugmuseum „Max und Moritz“ in Rhede, hatten sich 22 Personen angemeldet.

Tatsächlich losgefahren sind wir mit 20 Personen.

Um 14:30 h ging es mit dem Bulli von der Gemeinde Reken und 4 PKWs los.

Gott sei Dank konnten wir direkt vor dem Museum parken und es regnete beim Aussteigen gerade mal nicht.

Frau Eva Gutersohn hat uns freundlich empfangen. Bis wir alle in dem ersten Ausstellungraum einen Platz gefunden hatten, dauerte es erst mal eine Weile, denn der Raum war für 20 Personen recht klein. Doch dann konnte Sie mit Ihren Erzählungen beginnen.

Frau Gutersohn hatte angefangen „Spielzeug“ aus dem 19 Jahrhundert zu sammeln, um Kulturgut zu erhalten. Streng genommen war es zu der Zeit gar kein Spielzeug, denn die Kinder sollten im Kleinen schon auf ihre Aufgaben im späteren Leben vorbereitet werden. Jungs bekamen daher Werkzeug zum Spielen, später höchstens einen Teddybären, denn die Bärenjagd war ja immer noch Männersache. Die Mädels bekamen alles, was mit Kinder/Küche/Haushalt, Nähen, Handarbeiten etc. zu tun hatte im Kleinformat zum spielerischen Nachahmen der Erwachsenentätigkeit.

Zunächst war dieses „Spielzeug“ natürlich nur den Kindern von gut betuchten Eltern vorenthalten. Später hielten Puppen auch Einzug in einfachen Arbeiterfamilien. Die Puppenstuben veränderten sich von der Einrichtung ständig und waren auch immer ein Spiegelbild der Zeit, der Mode, der Politik

und dem Fortschreiten der Technik.

Frau Gutersohn erzählte manch schöne Geschichte um einzelne besondere Stücke, zum Beispiel zeigte sie eine Puppe, unter deren Rock eine Pfeife steckte. Es war eine so genannte „Marotte“ - ein Püppchen mit Glöckchen im Kleidchen. Mit dieser „Marotte“ machte sich eine Dame bei ihrem „Verehrer“ bemerkbar und reagierte er nicht, hat sie die Pfeife geblasen. Wollte er immer noch nicht hören, hat er wohl nicht nach „Ihrer“ Pfeife getanzt. 😊

Ansonsten konnte man sich in den Räumlichkeiten frei bewegen und die Ausstellungstücke in den Glasschränken bestaunen. Über viele Zimmer und Etagen konnte man auch Puppengeschirr, Spiele, Schaukelpferde, Puppenwagen, Schlitten und Puppeneinrichtungen und Zubehör bestaunen.

Bevor es wieder zum Ausgang ging erklärte sie uns einiges über die Krippen aus Rhede in der momentanen „Sonderausstellung.“

 

Die Sonderausstellungen wechseln mehrmals im Jahr.

 

Wir hätten ihr noch gern länger zugehört, doch leider drängte die Zeit schon, weil im Anschluss noch ein warmes Süppchen für alle Teilnehmer geplant war. Der Rückweg nach Schmelting war auf Grund des Regens nicht so toll, aber alle sind gut wieder in Reken angekommen.

 

Wir können den Besuch und vor allem die tolle Führung mit den spannenden Erklärungen nur wärmstens empfehlen, auch wenn es in den Räumlichkeiten etwas kühl war, denn die Heizung lief in dem Haus aus Kostengründen wohl nur sehr spärlich.

 

Eine wirklich tolle Ausstellung!

 

  

Max und Moriz Spielzeugmuseum

Auf der Kirchwiese 1, 46414 Rhede

Öffnungszeiten:

Dienstag, Mittwoch, Donnerstag, Sonntag von 15 – 18 Uhr

Und zu Sonderzeiten auf Anfrage.

Führungen auf Bestellung

Eintritt 4 € pro Person, Gruppenführung 20 € - 


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