Zu einer besinnlichen Weihnachtsfeier haben wir erstmalig Mitglieder eingeladen, die Heilig Abend alleine waren und diesen Nachmittag gerne in einer gemütlichen Atmosphäre verbringen möchten.

5 Mitglieder haben sich dazu angemeldet.
Aufgrund der wenigen Anmeldungen haben wir den Nachmittag im privaten Umfeld durchgeführt, bei einer größeren Anzahl von Anmeldungen hätten wir diesen Nachmittag in Klein Reken im Dorfgemeinschaftshaus durchgeführt.

So wurde der Nachmittag bei Manfred Uhlenbruch zuhause gemacht.
In Zusammenarbeit mit Stephan Emunds, der auch die Mitglieder zuhause abgeholt hat und wieder zurück gebracht hat, wurde der Nachmittag geplant und durchgeführt. In gemütlicher Runde bei selbstgebackenem Kuchen und Rosinenbrot, mit Käse und Schinken und weihnachtlichem Gebäck haben wir einen sehr schönen Nachmittag mit vielen Erinnerungen und lustigen Gesprächen verbracht. 

Da dieser Nachmittag bei den Teilnehmern gut angekommen ist, planen wir für 2026 eine Wiederholung. 

Weitere Veranstaltungen

von C. Rösing 4. Juli 2026
Der Weg zum Pflegegrad – Begutachtung durch den medizinischen Dienst 
von C. Rösing 10. Juni 2026
Nachbarschaftshilfe und der Verwendung des Entlastungsbetrages Dem kurzen Infovortrag am 12.05.2026 über „Nachbarschaftshilfe und der Verwendung des Entlastungsbetrages“ folgte der „1.Marktplatz Nachbarschaftshilfe“ Rund 40 Interessierte informierten sich bei Frau Lena Schlamann, - Sozialplanerin beim Kreis Borken - über die Voraussetzungen, die ein Nachbarschaftshelfer mitbringen muss und wie man den Entlastungsbetrag bei Besitz eines Pflegegrades bei der Pflegekasse abrufen kann. Zunächst hat jeder Hilfegebende sein Hilfeangebot auf einem Steckbrief formuliert und auch jeder Hilfesuchende seine Wünsche/Bedarfe auf einem Steckbrief festgehalten. Im Anschluss kamen potentielle Nachbarschaftshelfer bzw. Personen, die Hilfe suchen, in entspannter Atmosphäre bei Kaffee und Plätzchen ins Gespräch. Einige wollten sich nur vorab informieren. Es haben sich aber auch passende Paare gefunden und zum Helfen verabredet. Einige potentielle Nachbarschaftshelfer haben aber noch keinen Hilfesuchenden finden können…. Da es eine gemeinsame Veranstaltung von der „Freiwilligenagentur Reken“ bzw. dem Verein „Leben im Alter in Reken e.V.“ war, darf man sich gern sowohl bei der Freiwilligenagentur, als auch bei Verein Leben im Alter in Reken melden, wenn man einen Nachbarschaftshelfer sucht bzw. Nachbarschaftshilfe anbieten möchte.
von C.Rösing 9. April 2026
„Feldpostbriefe – Briefe aus dem Krieg“ Der Heimatverein, genauer gesagt, Ulrich Hengemühle und Herman-Josef Holthausen , haben sich in einem Projekt intensiv mit der lokalen Geschichte während der Kriegszeiten auseinandergesetzt. Der Infovortrag am 07.04.2026 wurde vom 16 Personen besucht. Und egal, ob es sich um den Deutsch-Französischen Krieg um 1870/71, dem 1. oder 2. Weltkrieg handelt, eines ist immer gleich: Die Briefe offenbaren die Diskrepanz zwischen der offiziellen Kriegspropaganda und der Realität an der Front. Es wurden Feindbilder geschaffen, der Heldentod für das Vaterland hochgepriesen und die Soldaten an der Front erlebten, Hunger, Kälte, Angst und menschenunwürdige hygienische Verhältnisse im Schützengraben, Lazarett oder im Kriegsgefangenenlager. Da die Feldpostbriefe kontrolliert bzw. auch zensiert wurden, schrieben die Soldaten eher mutmachende Worte für die Familien zuhause. Doch zwischen den Zeilen, konnte man auch Verzweiflung raushören. So schrieb ein Rekener Unteroffizier die Worte: „Ich habe vom Kriegsschauplatz genügend gesehen …“ Ruhm und Ehre verblassen schnell, wenn Blut und Schlamm den Alltag bestimmen. Die Briefe, einst von Zittern, Dreck und Sehnsucht befleckt, erzählen mehr als manches Lehrbuch. Die Briefe geben aber auch Aufschluss darüber, wie Propaganda und Ideologie aus jungen Menschen Täter formten. Täter, die für das „In Brand setzen“ eines „feindlichen Dorfes“, eine Belobigung vom Vorgesetzen bekamen und das stolz im Brief nach Hause erwähnten.  Gerade deshalb lohnt sich der Blick zurück. Nicht mit erhobenem Zeigefinger, sondern mit offenen Augen. In Kriegen gewinnen immer nur die, die ihn anzetteln, aber selbst nicht an der Front stehen. Alle anderen können nur verlieren. Beim Heimatverein kann man bei mehr Interesse eine Broschüre bekommen, die genauer die Schicksale von Rekener Soldaten und deren Familien beschreibt.
Mehr Beiträge anzeigen