„Einfach mal abschalten!“ mit Christel Büning

Entspannungspädagogin; Fachkraft für Stress- und Burnout-Prävention

 

 

Der Infovortrag vom 28.10.2025 wurde von 20 Personen besucht.  



 

Es ist in der heutigen Zeit nicht immer einfach, den Ansprüchen, die vermeidlich von Außen an einen gestellt werden, sowie auch den Ansprüchen, die man an sich selbst stellt, zu genügen. Das kann den Körper schon stressen.

Wenn Anspannung und Entspannung im Einklang sind, geht es dem Körper gut. Sobald die Entspannung fehlt, fühlt man sich nicht ausgeglichen, ist genervt, reagiert über und ist nicht mehr belastbar bzw. so leistungsfähig.

Daher sind Ruhephasen im Alltag so wichtig. Nur wer auch nachsichtig mit sich sein kann, also auch mal akzeptieren kann, dass man sich zwar angestrengt hat, aber das Ergebnis auch mal nicht so perfekt gelungen ist, wie man es sonst vielleicht von sich gewohnt war, lebt entspannter.

Man muss einfach auch mal lernen, nein zu sagen, wenn es einem gerade alles zu viel ist.

Wer nur 1 Minute am Tag Zeit hat, der atmet bewusst ruhig tief in den Bauch hinein.

Wer 10 Minuten Zeit hat, tut etwas bewusst für sich, was sich gut anfühlt, das kann der Genuss der Tasse Kaffee/Tee sein, das „Quätschken“ mit der Nachbarin oder einfach nur das Nichtstun im Garten mit dem Gesicht in der Sonne und dem Lauschen der Geräusche.

Wer eine halbe Stunde Zeit hat, der baut eine progressive Entspannung nach Jacobsen ein oder eine Traumreise mit schönen Gedanken an ein schönes Ereignis. Anleitungen gibt es oft in der Krankenkassen–App oder auch im Internet bei der Krankenkasse.

Wer eine Stunde Zeit hat, der kommt in die Bewegung.

Entweder regelmäßig im Sportkurs oder auch durch Laufen oder Wandern in der freien Natur/Wald.

Auch gesellige Treffen, bei denen viel gelacht wird, entspannen unheimlich gut.

Selbst das morgendliche Anlächeln im Spiegel entspannt jede Menge Gesichtsmuskeln.

Wichtig ist auch immer die Sicht auf die Dinge. Wer sich weniger selbst unter Druck setzt, lebt deutlich entspannter.

 

 

 

Genug

 

Ich wünsche Dir,

dass du es genug sein lassen kannst.

 

Du bist wichtig,

 aber es hängt nicht alles an dir.

 

Mit dem Tagwerk

 darfst Du die Liste in deinem Kopf bei Seite legen.

 

Darfst loslassen,

entspannen

und Kräfte sammeln,

für einen neuen Tag deines Lebens.

 

*Tina Wilms*


Weitere Veranstaltungen

von C.Rösing 9. April 2026
„Feldpostbriefe – Briefe aus dem Krieg“ Der Heimatverein, genauer gesagt, Ulrich Hengemühle und Herman-Josef Holthausen , haben sich in einem Projekt intensiv mit der lokalen Geschichte während der Kriegszeiten auseinandergesetzt. Der Infovortrag am 07.04.2026 wurde vom 16 Personen besucht. Und egal, ob es sich um den Deutsch-Französischen Krieg um 1870/71, dem 1. oder 2. Weltkrieg handelt, eines ist immer gleich: Die Briefe offenbaren die Diskrepanz zwischen der offiziellen Kriegspropaganda und der Realität an der Front. Es wurden Feindbilder geschaffen, der Heldentod für das Vaterland hochgepriesen und die Soldaten an der Front erlebten, Hunger, Kälte, Angst und menschenunwürdige hygienische Verhältnisse im Schützengraben, Lazarett oder im Kriegsgefangenenlager. Da die Feldpostbriefe kontrolliert bzw. auch zensiert wurden, schrieben die Soldaten eher mutmachende Worte für die Familien zuhause. Doch zwischen den Zeilen, konnte man auch Verzweiflung raushören. So schrieb ein Rekener Unteroffizier die Worte: „Ich habe vom Kriegsschauplatz genügend gesehen …“ Ruhm und Ehre verblassen schnell, wenn Blut und Schlamm den Alltag bestimmen. Die Briefe, einst von Zittern, Dreck und Sehnsucht befleckt, erzählen mehr als manches Lehrbuch. Die Briefe geben aber auch Aufschluss darüber, wie Propaganda und Ideologie aus jungen Menschen Täter formten. Täter, die für das „In Brand setzen“ eines „feindlichen Dorfes“, eine Belobigung vom Vorgesetzen bekamen und das stolz im Brief nach Hause erwähnten.  Gerade deshalb lohnt sich der Blick zurück. Nicht mit erhobenem Zeigefinger, sondern mit offenen Augen. In Kriegen gewinnen immer nur die, die ihn anzetteln, aber selbst nicht an der Front stehen. Alle anderen können nur verlieren. Beim Heimatverein kann man bei mehr Interesse eine Broschüre bekommen, die genauer die Schicksale von Rekener Soldaten und deren Familien beschreibt.
von C. Rösing 28. März 2026
„Vorsorge treffen!? Vorsorgevollmacht, Betreuungsverfügung u. Patientenverfügung“ Der Infovortrag am 24.03.2026 wurde vom 36 Personen besucht. Jeder Mensch kann durch Unfall, Behinderung oder Erkrankung in die Situation kommen, dass er seine persönlichen Angelegenheiten für sich selbst nicht mehr regeln kann. Aber – Ehegatten oder volljährige Kinder – können nicht automatisch für die Betroffene oder den Betroffenen entscheiden. Was dann? Herr Brugger, Rechtlicher Betreuer und Assessor beim Betreuungs- und Förderverein im Kreis Borken e.V. Heidener Str. 42, Borken, gab einige Fallbeispiele, bei denen ersichtlich wurde, wie wichtig es ist, sich frühzeitig mit diesem Thema zu beschäftigen. Eine erteilte Vorsorgevollmacht gibt jedem die Sicherheit, dass eine Person des Vertrauens nach den Wünschen des Vollmachtgebers entsprechend entscheiden kann, wie man es selbst entschieden hätte. Es ist aber wichtig frühzeitig über seine Wünsche und über das was man nicht möchte mit dem Vollmachtnehmer zu sprechen und es entsprechend hinterlegen. Im medizinischen Sinn kann die Vorsorgevollmacht durch eine Patientenverfügung erweitert werden. Die Vorsorgevollmacht und auch eine Patientenverfügung bleiben aber im eigenen Besitz. Es sollte nur kommuniziert werden, wo sie im Bedarfsfall zu finden ist. So ist sichergestellt, dass sie sowohl vernichtet als auch geändert werden kann, wenn sich die Umstände ändern. Vordrucke und eine Broschüre, um die wichtigsten Fakten nachzulesen, kann man auf der Internetseite beim Kreis Borken herunterladen oder auch bei mir im Büro im VerBIZ in Reken abholen. C. Rösing, Tel. 02864 944-370 Bei Fragen gibt Herr Brugger, Tel. 02861 89236-15, gern Auskunft oder vereinbart einen Beratungstermin (Mo-Do. von 10 – 12 Uhr). Bei Bedarf können auch die Unterschriften beim Kreis Borken getätigt und beglaubigt beglaubig werden. Dann hat eine neutrale Stelle bestätigt, dass die Unterschrift selbst geleistet wurde und dass die Pers. zum Zeitpunkt der Unterschrift noch geschäftsfähig war. Weitere Informationsveranstaltungen finden von 17:30-19:30 Uhr beim Rotkreuz-Zentrum, Röntgenstr. 6, Borken, statt: (Anmeldung unterTel.:02861 89 23 60) Di.: 14.04.2026; Di.: 12.05.2026; Di.: 09.06.2026; Di.: 14.07.2026; Di.: 08.09.2026; Di.: 13.10.2026; Di.: 10.11.2026; Di.: 08.12.2026 Weitere Informationen zu diesem Thema finden Sie auch auf den Internetseiten: www.betreuungsverein-borken.de und www.kreis-borken.de >Unser Kreis > Gesundheit/Soziales > Soziales > Betreuung und Vorsorge
von C. Rösing 18. März 2026
„Gemütlichen Filmnachmittag“
Mehr Beiträge anzeigen