Sicher unterwegs mit dem E-bike/Pedelec 


Das Sicherheitstraining am 18.07.2023 „Sicher unterwegs  mit dem Pedelec/E-bike“ wurde von 11 Personen besucht.

     

Frau Iris Röckinghausen von der Polizei im Kreis Borken (Verkehrswacht) führte mit einer Kollegin durch einen interessanten Nachmittag. Zunächst machte sie anhand von Unfallstatistiken deutlich, dass das Tragen von Fahrradhelmen, reflektierenden Kleidungstücken, vorrausschauendes Verhalten und ein absolut verkehrssicheres Fahrrad im Straßenverkehr für einen Radfahrer lebensnotwendig sind. Dann gab sie Auskunft über Änderungen in der Straßenverkehrsordnung.

Das Fahrrad ist, so kann man allgemein formulieren, nicht mehr dem Fußgänger gleichgestellt, sondern aufgrund seiner Schnelligkeit jetzt ein Fahrzeug, also eher dem Auto gleichgestellt. Es fährt auf der Straße, es sei denn es gibt die blauen Fahrradschilder: (Radweg, gemeinsamer Rad-Gehweg oder getrennter Rad-/Gehweg) die die Benutzung des Radweges zwingend vorschreiben.


Bei weißen Zusatzschild unter einem Gehwegschild – für Radfahrer frei – ist die Nutzung freigestellt. Im Zweifel bei wenig Platz innerorts die Fahrbahn benutzen. In Beispielfilmchen zeigte sie eindrucksvoll auf, dass Radfahrer leicht in den „Toten Winkel“ eines Autofahrers geraten können. Daher ist es wichtig, als Radfahrer selbstbewusst zum Bsp. im Kreisverkehr mittig auf der Fahrbahn zu fahren und nicht nur ganz am Rand zu fahren, um von Autofahrern gut wahrgenommen und nicht abgedrängt zu werden.

Danach gab es ein paar Übungen auf dem Schulhof, bei dem das Reaktionsvermögen der Teilnehmer getestet wurde. Im Anschluss darauf fuhren wir durch Groß Reken und besprachen an mehreren Knotenpunkten, die beste Vorgehensweise, um sicher abzubiegen bzw. auf den Radweg zu wechseln.

 

An diesem Nachmittag konnte jeder Teilnehmer etwas Neues und Gutes für sich mitnehmen.



Kennen Sie eine Radfahrgruppe, die das auch gern mal mitmachen würde: Nehmen sie gern Kontakt auf. Iris.Roeckinghausen@polizei.nrw.de Tel.: 02871 299 - 6141


Weitere Veranstaltungen

von C. Rösing 4. Juli 2026
Der Weg zum Pflegegrad – Begutachtung durch den medizinischen Dienst 
von C. Rösing 10. Juni 2026
Nachbarschaftshilfe und der Verwendung des Entlastungsbetrages Dem kurzen Infovortrag am 12.05.2026 über „Nachbarschaftshilfe und der Verwendung des Entlastungsbetrages“ folgte der „1.Marktplatz Nachbarschaftshilfe“ Rund 40 Interessierte informierten sich bei Frau Lena Schlamann, - Sozialplanerin beim Kreis Borken - über die Voraussetzungen, die ein Nachbarschaftshelfer mitbringen muss und wie man den Entlastungsbetrag bei Besitz eines Pflegegrades bei der Pflegekasse abrufen kann. Zunächst hat jeder Hilfegebende sein Hilfeangebot auf einem Steckbrief formuliert und auch jeder Hilfesuchende seine Wünsche/Bedarfe auf einem Steckbrief festgehalten. Im Anschluss kamen potentielle Nachbarschaftshelfer bzw. Personen, die Hilfe suchen, in entspannter Atmosphäre bei Kaffee und Plätzchen ins Gespräch. Einige wollten sich nur vorab informieren. Es haben sich aber auch passende Paare gefunden und zum Helfen verabredet. Einige potentielle Nachbarschaftshelfer haben aber noch keinen Hilfesuchenden finden können…. Da es eine gemeinsame Veranstaltung von der „Freiwilligenagentur Reken“ bzw. dem Verein „Leben im Alter in Reken e.V.“ war, darf man sich gern sowohl bei der Freiwilligenagentur, als auch bei Verein Leben im Alter in Reken melden, wenn man einen Nachbarschaftshelfer sucht bzw. Nachbarschaftshilfe anbieten möchte.
von C.Rösing 9. April 2026
„Feldpostbriefe – Briefe aus dem Krieg“ Der Heimatverein, genauer gesagt, Ulrich Hengemühle und Herman-Josef Holthausen , haben sich in einem Projekt intensiv mit der lokalen Geschichte während der Kriegszeiten auseinandergesetzt. Der Infovortrag am 07.04.2026 wurde vom 16 Personen besucht. Und egal, ob es sich um den Deutsch-Französischen Krieg um 1870/71, dem 1. oder 2. Weltkrieg handelt, eines ist immer gleich: Die Briefe offenbaren die Diskrepanz zwischen der offiziellen Kriegspropaganda und der Realität an der Front. Es wurden Feindbilder geschaffen, der Heldentod für das Vaterland hochgepriesen und die Soldaten an der Front erlebten, Hunger, Kälte, Angst und menschenunwürdige hygienische Verhältnisse im Schützengraben, Lazarett oder im Kriegsgefangenenlager. Da die Feldpostbriefe kontrolliert bzw. auch zensiert wurden, schrieben die Soldaten eher mutmachende Worte für die Familien zuhause. Doch zwischen den Zeilen, konnte man auch Verzweiflung raushören. So schrieb ein Rekener Unteroffizier die Worte: „Ich habe vom Kriegsschauplatz genügend gesehen …“ Ruhm und Ehre verblassen schnell, wenn Blut und Schlamm den Alltag bestimmen. Die Briefe, einst von Zittern, Dreck und Sehnsucht befleckt, erzählen mehr als manches Lehrbuch. Die Briefe geben aber auch Aufschluss darüber, wie Propaganda und Ideologie aus jungen Menschen Täter formten. Täter, die für das „In Brand setzen“ eines „feindlichen Dorfes“, eine Belobigung vom Vorgesetzen bekamen und das stolz im Brief nach Hause erwähnten.  Gerade deshalb lohnt sich der Blick zurück. Nicht mit erhobenem Zeigefinger, sondern mit offenen Augen. In Kriegen gewinnen immer nur die, die ihn anzetteln, aber selbst nicht an der Front stehen. Alle anderen können nur verlieren. Beim Heimatverein kann man bei mehr Interesse eine Broschüre bekommen, die genauer die Schicksale von Rekener Soldaten und deren Familien beschreibt.
Mehr Beiträge anzeigen