Jahreshauptversammlung 2023


Protokoll der Jahreshauptversammlung am 24.01.2023 um 16:30 Uhr im VerBiZ

 

  1. Begrüßung
    Manfred Uhlenbruch begrüßt erfreulicherweise 22 Mitglieder zur diesjährigen JHV 2023.
  2. Gedenken an die Verstorbenen
    Mit einer Schweigeminute gedenken wir aller verstorbenen Mitglieder, besonders an unser langjähriges Mitglied Evi Kubat, die am 14. Dez. 2022 verstarb.
  3. Jahresrückblick 2022
    Cäcilia Rösing berichtet über die im vergangenen Sommer durchgeführten Aktionen. Das Sommerfest fand am 05.Aug. beim Berghotel Hohe Mark statt. Die Beteiligung war mit 36 Gästen gut. Alle haben sich gefreut, dass ein Treffen und ein miteinander plaudern wieder möglich war. Am 2. Sept. ging es dann mit 18 Mitgliedern auf „Tour“. Unser Ausflug führte uns zur Schokoladenmanufaktur nach Rhede und zum Pröbstingsee auf die Terrasse des Bootshauses.
  4. Kassenbericht
    Kassierer Stephan Emunds berichtete ausführlich über die Einnahmen und Ausgaben des Jahres 2022. Da es nur Corona bedingt nur wenige Ausgaben gab, waren die Einnahmen durch Mitgliedsbeiträge und der Zuschuss von der Gemeinde größer.
  5. Prüfbericht und Entlastung des Kassierers/Vorstandes
    Die beiden Kassenprüferinnen Marita Kuckuck und Irmgard Holthausen hatten sich direkt vor der JHV mit Stephan Emunds zum Prüfen der Kasse getroffen, nachdem sie aber vorab die Unterlagen schon zur Einsicht bekommen hatten. So gut vorbereitet war die Kassenprüfung sehr einfach. Frau Kuckuck und Frau Holthausen bestätigten die übersichtliche und vorbildliche Dokumentation und baten um Entlastung des Kassierers und des Vorstandes. Es gab eine Enthaltung und alle anderen stimmten zu.
  6. Neu- bzw. Wiederwahl des Vorstandes
    Nach zwei Jahren im Amt musste der gesamte Vorstand komplett neu gewählt werden. Frau Rösing hatte im Vorfeld schon nachgehört, wer breit war, sein Amt für 2 weitere Jahre zu führen. Da bis auf die langjährige stellvertretende Kassiererin Ida Schimkowiak, die aus gesundheitlichen Gründen das Amt abgeben möchte und Frau Dr. Mariele Averkamp, die mittlerweile in Lingen wohnt, alle bereit waren, sich zur Wiederwahl zu stellen, war auch der Wahlvorgang schnell jeweils einstimmig mit der jeweiligen Enthaltung erledigt. Frau Marita Kuckuck, die nach 2 Jahren als Kassenprüferin ausschied, wurde als neue stellvertretende Kassiererin vorgeschlagen, als neue Beisitzerin wurde das Neumitglied Monika Löcken vorgeschlagen und beide wurden einstimmig bis auf eine Enthaltung gewählt. Den Job als neue Kassenprüferin hat Frau Maria Werschmann nach einstimmiger Wahl angenommen. Da Frau Schimkowiak nicht zur Versammlung kommen konnte, bekam sie am nächsten Tag eine Blumenschale als Dankeschön für die langjährige Arbeit von M. Uhlenbruch und C. Rösing zu Hause überreicht. Für Frau Dr. Averkamp in Lingen wird ebenfalls noch ein Blumengruß als Dankeschön von Manfred Uhlenbruch überbracht. Den ganz neu in den Vorstand gewählten Personen, bzw. den Kassenprüferinnen überreichte Frau Rösing ein kleines Dankeschön für ihre Bereitschaft in Form von einem kleinem Fläschchen Sekt mit Rose und Schleifchen.
  7. Ausblick in das Jahr 2023
    Für 2023 wollen wir wieder Infovorträge anbieten und es sind schon ein paar Termine geplant: (Veranstaltungstermine wurden an die Anwesenden verteilt.)
    Am 
    28.02.2023 findet ein Infovortrag über die neuesten Betrugsmaschen statt. Die Polizei Borken informiert, welche fiesen Tricks zur Zeit bei Senioren versucht werden.
    Am 
    28.03.2023 hält Frau Claudia Grave einen Infovortrag zum Thema Demenz – Krankheitsbild, Hilfen …. Dieser Vortrag richtet sich in erster Linie an Familienangehörige, die sich um die Pflege von Demenzerkrankten kümmern.
    Am 
    25.04.2023 hält Frau Katharina Mantler vom Palliativen Konsiliardienst Borken-Süd einen Vortrag zum Thema Palliative Versorgung und Möglichkeiten am Lebensende. - Der Vortrag für den Monat Mai ist noch in Planung.-
    Am 
    20.06.2023 wird unser Vereinsausflug uns nach Weseke in den Garten Picker führen. Dort werden wir gemeinsam den Garten (mit geb. Führung) besichtigen und es uns bei Kaffee und Kuchen gutgehen lassen.
    Am 
    18.07.2023 wird von der Polizei in Borken ein Fahrsicherheitstraining für e-bike-Fahrer angeboten (nur nach Anmeldung). Erst Theorie, dann Übungen und dann geht es auf die Straße.
    Am 
    11.08.2023 findet unser jährliches Sommerfest (gern nach Anmeldung 944-370) diesmal in der Sportsbar, Erlebniswelt Sport, Ludgeristr. 35, statt.
    Natürlich sind noch Änderungen möglich.
  8. Verschiedenes:

        Stephan Emunds weist auf das neue kostenfreie Angebot ab 09.02.2023 hin: Jeweils am 2.                        Donnerstag im Monat bietet Herr Emunds von 10-11 Uhr im VerBiZ Nebengebäude Senioren
        die Möglichkeit, zum Umgang mit Laptops, Tablets und Handy (aber nur mit Android Betr.-system)

        Fragen zu stellen und er wird Antworten zum Umgang/Handhabung geben. 

        Weiterhin gibt es am 1. Mittwoch im Monat ohne Anmeldung (um 18 Uhr) die Möglichkeit 

        am Stammtisch bei Schmelting teilzunehmen.

 

Und auch der Frühstückstreff bei der Bäckerei Mensing in Groß-Reken (um 9:30 Uhr) wird jeweils am Mittwoch nach dem 10. eines Monats weiter angeboten. Dazu entweder über die bestehende Whats-App-Gruppe anmelden bzw. unter Tel.: 944-370 C. Rösing, weil „Mensing“ gern die Teilnehmerzahl bis zum Tag vorher hat.

 

Herr Uhlenbruch bedankt sich bei allen Anwesenden für ihr Kommen, wünscht einen schönen Abend und beendet damit die Sitzung um 17:45 Uhr

 

Manfred Uhlenbruch                      Cäcilia Rösing
1. Vorsitzender
                             Schriftführerin   


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Weitere Veranstaltungen

von C.Rösing, M.Uhlenbruch • 1. November 2026
Einblicke in das Leben im Nordkamerun Informationsveranstaltung mit Frau Madina Touré am 19.10.2026, zu dem Infovortrag sind leider nur 10 Interessierte gekommen. Dem Ehepaar Touré, die seit ein paar Jahren in Reken leben, ist es eine Herzensangelegenheit, das Leben der Frauen in der Region im Nordkamerun, genauer gesagt, in den Dörfern aus dem die Familie von Madina Tourè stammt, zu unterstützen. Kamerun ist ein Land in Afrika, dass von der Fläche her 1/3 größer als Deutschland ist. Es gibt nur zwei Jahreszeiten: Die Regenzeit (2-3 Monate im Jahr) und die Trockenzeit (restl. Monate). Die ländliche Bevölkerung muss also zusehen, dass sie in der Regenzeit so viel Nahrung anbaut und erntet, was man für die restl. Jahreszeit zum Leben für die ganze Familie benötigt. Oder es muss Geld verdienen mit Produkten, die man über den eigenen Bedarf hinaus herstellt und dann auf Märkten in der Umgebung verkauft: z. B.: Keramikgefäße, von Hand hergestelltes Erdnussöl. Das Vieh hat nicht viel zu fressen und Wasser fehlt, also kann man nicht viele Tiere halten. Alle, die in den großen Städten leben, haben Zugang zu Bildung, Nahrung und Lohn, dementsprechend können sie gut leben. Wächst man ländlich im Norden von Kamerun auf, sieht es anders aus. Es fehlt am Nötigsten: Nahrung, Wasserversorgung, Kleidung, Schulmaterialien, Möglichkeiten für Einkommen, medizinische Versorgung. Schulunterricht findet nur statt, wenn es nicht regnet und nur für Jungen, denn größere Mädchen müssen Ihrer Mutter beim Kochen und bei der Geschwisterbetreuung, wie beim täglichen Wasser holen, bei dem viele Kilometer mit den Gefäßen auf dem Kopf zu tragen sind, unterstützen. Sie heiraten früh und bekommen auch früh eigene Kinder. Die Medizinische Versorgung ist katastrophal im ländlichen Bereich. Daher unterstützt der Verein KONAOGA e.V., den das Ehepaar vor zwei Jahren gegründet hat, „step bei step“ bei der Umsetzung folgender Verbesserungen für die Zukunft: Sauberes Wasser: zentraler Brunnenbau mit Vorratsbehälter (Wasser wird mit Solarenergie hochgepumpt) - würde beschwerliche Wege verkürzen Bessere Bildung: Schulmaterialien, Unterricht auch für Mädchen – würde den Mädchen zukünftig ein eigenes Einkommen bringen. Erleichterung für die Mütter: Unterstützung mit Arbeitsgeräten z.B. Töpferscheiben, Brennöfen und Farben - würde die Menge und das Aussehen von Keramikprodukten verbessern und damit mehr Einkommen bringen. Ölpressen und Abfüllvorrichtungen, damit die Öle hygienischer und leichter hergestellt werden können. –Würde die schwere Arbeit der Mütter erleichtern und die Mädchen müssten nicht in der Schule fehlen. Es werden jetzt schon regelmäßig Kleidung, Schuhe und gespendete medizinische Geräte für Krankenhäuser in der Nähe verschickt. Wer Sachspenden abgeben möchte, darf sich gern bei Madina Tourè, Grenzmark 26, 48734 Reken, Tel. 0176 631 89001, melden. Wer die Arbeit mit einer Geldspende unterstützen möchte, wählt für die Überweisung das Konto vom Verein Konaoga e.V.: IBAN DE 18 4006 9709 0026 4970 00 Jeder noch so kleine Betrag ist herzlich willkommen und kann Gutes bewirken. Vielen Dank!
von C.Rösing, M.Uhlenbruch • 27. September 2026
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Sicher unterwegs mit dem E-bike/Pedelec (45 Minuten Theorie, 45 Minuten fahrpraktische Übungen) Iris Röckinghausen und Julia Nöthling von der Verkehrswacht Borken begrüßten am Dienstag, den 08.09.2025, 12 Teilnehmer zum theoretischen Teil. Zunächst machten sie anhand von der diesjährigen leider hohen Unfalltodstatistik deutlich, dass das Tragen von Fahrradhelmen, reflektierenden Kleidungstücken, vorrausschauendes Verhalten und ein absolut verkehrssicheres Fahrrad im Straßenverkehr für einen Radfahrer lebensnotwendig sind. Dann gaben sie Auskunft über Änderungen in der Straßenverkehrsordnung. Das Fahrrad ist, so kann man allgemein formulieren, nicht mehr dem Fußgänger gleichgestellt, sondern aufgrund seiner Schnelligkeit jetzt ein Fahrzeug, also eher dem Auto gleichgestellt. Es fährt auf der Straße, es sei denn es gibt die blauen Fahrradschilder: (Radweg, gemeinsamer Rad-Gehweg oder getrennter Rad-/Gehweg) die die Benutzung des Radweges zwingend vorschreiben. Im Zweifel, bei wenig Platz innerorts, die Fahrbahn benutzen! Innerhalb geschlossener Ortschaften müssen Autofahrer beim Überholen von Radfahrern einen Mindestabstand von 1,5 m halten, außerhalb geschlossener Ortschaften sogar 2 m. Radfahrer sollten aber auf 3-Meter-Wegen, wenn eine Hofeinfahrt oder eine Seitenstraße kommt, Platz machen, damit ein Autofahrer auch überholen kann. In Beispielfilmchen zeigten sie eindrucksvoll auf, dass Radfahrer leicht in den „Toten Winkel“ eines Autofahrers geraten können. Daher ist es wichtig, als Radfahrer selbstbewusst zum Beispiel im Kreisverkehr mittig auf der Fahrbahn zu fahren (und nicht nur ganz am Rand), um von Autofahrern gut wahrgenommen und nicht abgedrängt zu werden. Danach durchfuhren den Teilnehmer mit dem eigenen Pedelec mehrmals einen Übungsparcours, in dem Sie ihr Fahrvermögen und ihre Geschicklichkeit testen konnten. Für jeden Radfahrer ist es sehr wichtig, die eigenen Fähigkeiten beim Fahren und den Bremsweg richtig einschätzen zu können. Wenn man angepasst fährt und somit sein Fahrrad beherrscht, verhindert dies hoffentlich weitere Unfälle.
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