Barrierefrei zu Hause - sicher und bequem wohnen“ 

mit Frau Birgit Lorenzen von der Wohnraumberatung Borken 
Der Infovortrag vom 27.05.2025 war leider nur von 8 Personen besucht.

Dabei ist das Thema wichtiger denn je! Viele von uns verbinden mit „Barrierefreiheit“ ausschließlich Wohnraum für ältere Menschen oder Menschen mit Handicap. Es wird oft übersehen, dass die Eigenschaften einer barrierefreien Wohnung auf für Jüngere oder besonders für Familien mit Kindern von großem Interesse sind. Ob sie neu bauen, modernisieren oder lediglich mit kleinen Maßnahmen ihren Wohnraum komfortabel und barrierefrei gestalten wollen – es ist immer auch eine lohnende Investition in die Zukunft. Denn Bewegungsfreiheit bedeutet Lebensqualität, mehr Sicherheit, mehr Unabhängigkeit und die Möglichkeit, in jeder Lebensphase barrierefrei seinen Alltag zu gestalten. 
Unterstützung und Beratung, wenn:
 - Die Wohnung an die individuellen Bedürfnisse des Einzelnen durch den Einsatz von Hilfsmitteln sowie Assistenzsysteme angepasst werden muss, wie z.B. Badewannenlift, Haltegriffe, Toilettensitzerhöhung, Herdwächter usw.
 - Ausstattung und bauliche Veränderungen anstehen, z.B. Einbau einer bodengleichen Dusche oder Einbau eines Treppenliftes
 - Ein Umzug in eine bedarfsgerechte Wohnung notwendig ist - Interesse an alternativen Wohnformen wie Betreutes Wohnen oder Wohngemeinschaften besteht
 - Barrierefrei gebaut werden soll 

Lassen sie die Erfahrung für sich arbeiten und nutzen das professionelle Wissen der Wohnraumberatung vom DRK Borken. 

Die Wohnraumberatung ist für Sie kostenlos! 
Kontakt: Frau Birgit Lorenzen, Tel. 02861 8029-280 oder 01761 8029 704 
https://www.drkborken.de/angebote/wohnen-und-betreuung/wohnberatung.html

Ziel ist die Erhaltung der Individualität eines jeden Menschen durch die zielgerichtete Beratung und Betreuung. Durch die die Wohnraumberatung und die dadurch verbesserten Bedingungen, soll allen Menschen, ob jung, alt, mit oder ohne Handicap, mehr Sicherheit und Wohlbefinden vermittelt werden. 
Das Motto lautet: „So viel Selbständigkeit wie möglich, so viel Hilfe wie nötig.“

Weitere Veranstaltungen

von C.Rösing 9. April 2026
„Feldpostbriefe – Briefe aus dem Krieg“ Der Heimatverein, genauer gesagt, Ulrich Hengemühle und Herman-Josef Holthausen , haben sich in einem Projekt intensiv mit der lokalen Geschichte während der Kriegszeiten auseinandergesetzt. Der Infovortrag am 07.04.2026 wurde vom 16 Personen besucht. Und egal, ob es sich um den Deutsch-Französischen Krieg um 1870/71, dem 1. oder 2. Weltkrieg handelt, eines ist immer gleich: Die Briefe offenbaren die Diskrepanz zwischen der offiziellen Kriegspropaganda und der Realität an der Front. Es wurden Feindbilder geschaffen, der Heldentod für das Vaterland hochgepriesen und die Soldaten an der Front erlebten, Hunger, Kälte, Angst und menschenunwürdige hygienische Verhältnisse im Schützengraben, Lazarett oder im Kriegsgefangenenlager. Da die Feldpostbriefe kontrolliert bzw. auch zensiert wurden, schrieben die Soldaten eher mutmachende Worte für die Familien zuhause. Doch zwischen den Zeilen, konnte man auch Verzweiflung raushören. So schrieb ein Rekener Unteroffizier die Worte: „Ich habe vom Kriegsschauplatz genügend gesehen …“ Ruhm und Ehre verblassen schnell, wenn Blut und Schlamm den Alltag bestimmen. Die Briefe, einst von Zittern, Dreck und Sehnsucht befleckt, erzählen mehr als manches Lehrbuch. Die Briefe geben aber auch Aufschluss darüber, wie Propaganda und Ideologie aus jungen Menschen Täter formten. Täter, die für das „In Brand setzen“ eines „feindlichen Dorfes“, eine Belobigung vom Vorgesetzen bekamen und das stolz im Brief nach Hause erwähnten.  Gerade deshalb lohnt sich der Blick zurück. Nicht mit erhobenem Zeigefinger, sondern mit offenen Augen. In Kriegen gewinnen immer nur die, die ihn anzetteln, aber selbst nicht an der Front stehen. Alle anderen können nur verlieren. Beim Heimatverein kann man bei mehr Interesse eine Broschüre bekommen, die genauer die Schicksale von Rekener Soldaten und deren Familien beschreibt.
von C. Rösing 28. März 2026
„Vorsorge treffen!? Vorsorgevollmacht, Betreuungsverfügung u. Patientenverfügung“ Der Infovortrag am 24.03.2026 wurde vom 36 Personen besucht. Jeder Mensch kann durch Unfall, Behinderung oder Erkrankung in die Situation kommen, dass er seine persönlichen Angelegenheiten für sich selbst nicht mehr regeln kann. Aber – Ehegatten oder volljährige Kinder – können nicht automatisch für die Betroffene oder den Betroffenen entscheiden. Was dann? Herr Brugger, Rechtlicher Betreuer und Assessor beim Betreuungs- und Förderverein im Kreis Borken e.V. Heidener Str. 42, Borken, gab einige Fallbeispiele, bei denen ersichtlich wurde, wie wichtig es ist, sich frühzeitig mit diesem Thema zu beschäftigen. Eine erteilte Vorsorgevollmacht gibt jedem die Sicherheit, dass eine Person des Vertrauens nach den Wünschen des Vollmachtgebers entsprechend entscheiden kann, wie man es selbst entschieden hätte. Es ist aber wichtig frühzeitig über seine Wünsche und über das was man nicht möchte mit dem Vollmachtnehmer zu sprechen und es entsprechend hinterlegen. Im medizinischen Sinn kann die Vorsorgevollmacht durch eine Patientenverfügung erweitert werden. Die Vorsorgevollmacht und auch eine Patientenverfügung bleiben aber im eigenen Besitz. Es sollte nur kommuniziert werden, wo sie im Bedarfsfall zu finden ist. So ist sichergestellt, dass sie sowohl vernichtet als auch geändert werden kann, wenn sich die Umstände ändern. Vordrucke und eine Broschüre, um die wichtigsten Fakten nachzulesen, kann man auf der Internetseite beim Kreis Borken herunterladen oder auch bei mir im Büro im VerBIZ in Reken abholen. C. Rösing, Tel. 02864 944-370 Bei Fragen gibt Herr Brugger, Tel. 02861 89236-15, gern Auskunft oder vereinbart einen Beratungstermin (Mo-Do. von 10 – 12 Uhr). Bei Bedarf können auch die Unterschriften beim Kreis Borken getätigt und beglaubigt beglaubig werden. Dann hat eine neutrale Stelle bestätigt, dass die Unterschrift selbst geleistet wurde und dass die Pers. zum Zeitpunkt der Unterschrift noch geschäftsfähig war. Weitere Informationsveranstaltungen finden von 17:30-19:30 Uhr beim Rotkreuz-Zentrum, Röntgenstr. 6, Borken, statt: (Anmeldung unterTel.:02861 89 23 60) Di.: 14.04.2026; Di.: 12.05.2026; Di.: 09.06.2026; Di.: 14.07.2026; Di.: 08.09.2026; Di.: 13.10.2026; Di.: 10.11.2026; Di.: 08.12.2026 Weitere Informationen zu diesem Thema finden Sie auch auf den Internetseiten: www.betreuungsverein-borken.de und www.kreis-borken.de >Unser Kreis > Gesundheit/Soziales > Soziales > Betreuung und Vorsorge
von C. Rösing 18. März 2026
„Gemütlichen Filmnachmittag“
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