Demenz in Literatur

Vortrag von Ulrike Große-Siestrup Rekener Buchladen 2014

 

 

 

Demenz in der Literatur

In der Informationsveranstaltung des  Vereins  „Leben im  Alter  in  Reken  e.V.“  stellte  Ulrike  Große  Siestrup, Inhaberin  des  Rekener  Buchladens,  Literatur  zum Thema „Demenz“ vor.  Zahlreiche von ihr mitgebrachte Bücher  gaben  einen  guten  Überblick  über  das

Leseangebot.

 

Es gibt eine Fülle von  Sach-  und Fachbüchern rund um die  Alzheimer-Krankheit  und  andere  Formen  von Demenz,   mit  deren  Hilfe  sich  Fachpersonal  und pflegende  Angehörige  Wissen  über  die  Krankheit  und über  den  Umgang   mit  den  Erkrankten  aneignen  und vertiefen können.

 

Beim  Umgang  mit  Demenzerkrankten  muss  die  Frage im  Vordergrund  stehen:  „Wie  kann  man  ihre  Würde bewahren“,    sagt  Ulrike  Große  Siestrup,  „in  der  Regel ist  der  Weg  in  die  Krankheit  ein  langsames Hineingleiten“. In dieser Situation brauchen Angehörige Hilfe  und  Unterstützung,  sie  müssen  mit  der  Krankheit leben lernen.

 

Etliche  Bücher  bieten  kurze Alltagsgeschichten  aus  der Erfahrungswelt  der  Erkrankten  zum  Vorlesen  oder  sie erzählen  Begebenheiten,  die  hinführen  zu  bekannten Redensarten,  Sprichwörtern und Reimen. 

 

Ebenso regen Gedichte und Lieder zum Erinnern und Erzählen an.

Weil  es  manchmal  auch  gut  tut,  sich  jenseits  von Fakten und konkreten Tipps mit dem Thema Demenz zu beschäftigen,  gibt  es  Romane  und  Biografien  zu  dem Thema,  durch  die  man  eine  andere  Sichtweise  auf  die Erkrankung erlangen kann.

 

Nach  der  Veranstaltung  hatten  die  Anwesenden  einen anderen, verständnisvolleren  Einblick  im  Umgang  mit Demenzerkrankten gewonnen.

 

Druckversion Druckversion | Sitemap
© Leben im Alter in Reken e.V.