Trotz Demenz im Alltag integriert

Frau Ulrike Kruse von der Landesinitiative Demenz-Service NRW mit Sitz in Münster sprach vor ca. 25 Zuhörer/innen zum Thema „Trotz Demenz im Alltag integriert“. Getragen wird die Initiative vom Ministerium für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter in NRW. Die Veranstaltung des Vereins „Leben im Alter in Reken e.V. fand im Theatersaal des Hauses Maria Veen statt.

Im 1. Teil ihrer Ausführungen legte Frau Kruse die Ursachen, Erscheinungsformen und die Stadien  von Demenz Erkrankungen dar. Im Anfangsstadium sind die Symptome leicht und kaum erkennbar: Gedächtnis und Orientierungsstörungen, rasche Erschöpfbarkeit, Vergessen von vor kurzen gefassten Gedanken und Gesprächen, Verlust der Orientierung in Zeit und Raum. Der/die Erkrankte nimmt die Defizite selber schmerzhaft wahr. Bei zunehmender Einschränkung der alltagspraktischen Fertigkeiten über einen Zeitraum von mindestens 6 Monaten spricht man von Demenz. Erhebliche Einschränkung der Alltagskompetenz, der Gedächtnis- und. Antriebsverlust, Sprachverwirrung, Bewegungsunfähigkeit und Fehlen nachvollziehbarer Gedankengänge deuten auf den Fortschritt der Erkrankung hin, Hilfe und Unterstützung für Erkrankte und ihre Angehörigen sind angesagt.

Gefühle, Stimmungen und Bedürfnisse bleiben erhalten. Deshalb möchte erkrankte Menschen wie gewohnt am Leben teil haben, akzeptiert und wertgeschätzt werden.

Die vielen Hilfs- und Unterstützungsangebote für Demenzerkrankte und in hohem Maß für die Angehörigen müssen bekannt gemacht und genutzt werden. Sie erleichtern beiden Seiten das tägliche Leben. „Trotz Demenz im Alter integriert“ ist eine wichtige Aufgabe der gesamten Gesellschaft.

 

 

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